Absoluter Minimal-Synth Hit von 1983:

Gleitzeit – Ich komme aus der DDR
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Der VL-Tone von Casio war und ist ein beliebter Superbillig-Synthesizer der 80er. Mit 150 D-Mark war man dabei und konnte zwischen fünf Sounds (bester ist ganz klar „Fantasy“) und zehn Rhythmen auswählen. Ein eingebauter Sequencer gab die Möglichkeit, tolle Melodien (bis zu 100 Töne) abzuspeichern. Bekannt wurde der Synth durch den Trio Nervsong „Da da da“. Auch Räuberhöhle nutzt das Teil. Ich hatte mal einen etwas weniger coolen Nachfolger dieses Klassikers, den ich dann aber verschenkt habe. Zu erwähnen sei auch der integrierte Taschenrechner, haha.
Als Soundbeispiel habe ich den Song „Pretty Day“ der Französin Marie Moor gewählt, toller Song:

Grauzone aus der Schweiz wurden vor allem durch die Single „Eisbär“ bekannt, Egotronic haben „Der Weg zu zweit“ gecovert, hier das Original. Bester Synthesizer:

Grauzone – Der Weg zu zweit

Zwei tolle Songs von 1982. Die Shadocks kamen aus Bremen und haben zwei EP’s und zwei Demos rausgebracht!
Shadocks – Ich
Shadocks – Warten auf den Mann

Der Plan waren Electro-Pioniere und Teil der unkommerziellen NDW. Wie so einige Interpreten der damaligen Zeit hatten sie einen riesigen Erfolg in Japan. Das folgende Video wurde in Tokio gedreht. Feministischer Text und absolute Ohrwurmgarantie:
Und gleich noch ein Hit der Düsseldorfer Band, der sich mit der Gedankenfreiheit beschäftigt:
Schon wieder ein neuer Beitrag, ich hab wohl grad einen guten Lauf:
Erschreckend viele Leute wissen nicht, dass die 90er Happy Hardcore/Techno Acts kräftig 80er Knaller gecovert haben. Das beste Beispiel ist das Hamburger Synth-Pop-Duo „Paso Doble“. Ihre Hits „Computerliebe“ und „Herz an Herz“ wurden von „Das Modul“ und „Blümchen“ verwurstet. Klar, die folgenden Videos sind aus heutiger Sicht purer Trash, seltsame Outfits und Tänze, aber es handelt sich um wahre Spät-NDW/Synth-Perlen ![]()
PS: Was nervt ist das dumme Geklatsche des Publikums. Erinnert mich an eine Anekdote meiner Mutter, bei der das doofe deutsche Publikum in der Berliner Waldbühne zum Phil Collins Obdachlosen-Rührstück „Another day in paradise“ fröhlich mitgeklatscht hat.
Der Jörg Buttgereit-Kultkurzfilm von 1982:
Auf Kernkrach (siehe meine Linkliste) wurde der Soundtrack mal als wunderschöne Maxi neu aufgelegt. Schlaue Füchse können sich die Scheibe ergoogeln.
PS: Bernd van Huizen war damals bei Soilent Grün, aus denen die Ärzte hervorgingen. Auch Bela B. hat eine Rolle in dem Streifen!

