Archiv der Kategorie 'Schnauzbart-Punk'

Mauerstadtrock

„…und flippt nicht aus, das ist Punkrock Börlin!“ Haha, trashiges Video von PVC. Sänger mit einem gefährlichen Riegel. Die coolen Plastebrillen waren übrigens keine Erfindung der Technoszene wie man hier sieht, sondern fester Bestandteil der ersten Punkwelle. Ebenso durchgängig englische Texte. PVC hatten Connections zu den Vibrators, was man auch deutlich hört. 1978 war Punk doch irgendwie nur Hardrock mit noch abgewrackteren Typen an den Instrumenten als sonst. Zu einer LP hat es dann erst 1982 gereicht, da waren sie dann schon wieder uncool, die Meute hörte lieber Betoncombo oder Stromsperre und man traf sich in Kreuzberg und nicht mehr am Kurfürstendamm. Trotzdem viel Spaß mit PVC:


New Age


Quellen der Inspiration

Ich lese gerade einen Kriminalroman aus den späten 1970er Jahren und dieses Machwerk ist eine super Quelle für damalige Gesichtserscheinungen, haha:

Heinz Flock ist ein Kumpeltyp, immer hilfsbereit und zu Späßen aufgelegt. Er ist bekannt dafür, daß er eine gottlose Klappe hat und auch ab und zu aus der Rolle fällt. Dies tut seiner Beliebtheit aber keinen Abbruch. Seine Schwäche ist das weibliche Geschlecht. Obwohl er mit seiner Größe, seinem Bauchansatz und seiner Stirnglatze nicht den Prototypen eines Adonis darstellt, steht er im Ruf ungeahnter Erfolge. Fehlendes Haupthaar gleicht er durch einen kräftigen Oberlippenbart aus, der auf beiden Seiten bis in die Mundwinkel hintergezogen ist.

Balkenpower!

Karl Nagel hat auf seiner ominösen Seite ein fettes Punk-Fotospecial am Start! Das Kommando Balkanriegel hat sich ewig auf dieser genialen Page rumgetrieben und einen neuen Schwung Oberlippenbärte aufgetan und zwar in Form einer anspruchsvollen Collage:
balkanpower
PS: Bei dem kleinen Scheißer rechts oben handelt es sich nicht um den Strapaze-Macher in jungen Jahren.
PPS: Schick auch das Sid Vicious-HK-Shirt…

1. Mai

Strapaze & das Kommando Balkanriegel wünscht allen Lesern einen schönen 1. Mai!
rg

Riegel No. 3

Das Kommando Balkanriegel war mal wieder auf Tour, ist diesmal in Schweden fündig geworden und hat uns gleich drei richtig derbe Fotos mitgebracht.
Keine Ahnung wen ich von den Typen am allergrässlichsten finden soll, da bin ich ganz ehrlich. Ich glaube den zweiten von links, diesen Punk, denn der scheint so fotogen zu sein wie ich. So punkig müssen meine Freunde und ich auf der Faschingsfete der 7. Klassen auch ausgesehen haben, unser Mathelehrer wollte uns damals nicht fotografieren. Der Schnauzbartpunk scheint für die Mauer seines Dorffußballclubs zu üben, der Skin links besticht durch die Kombination T-Shirt über Longsleeve, ein Kleidungsstil den meine Mutter mir zu Kindergartenzeiten auch gerne verpasst hat.
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Aber damit nicht genug. Auf der zweiten Fotografie scheint der Ball auf dem Weg zu sein und Schnauzbartpunk provoziert ein Handspiel. Ganz rechts wohl der große Bruder eines der Bandmitglieder, schicke Jeansjacke mit Fellimitat, muss ich gestehen.
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Zur Info: Die Kerle nannten sich „Ugly Spots“ (na wenigstens das passte) und sind die Vorgängerband der Nazikapelle „Ultima Thule“ gewesen. Wichser. Später waren sie alle Skins und übten sich abermals im doof gucken:
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COP

Call of the Prisoner (kurz COP) waren eine der vielen Kuhdorf-Bands die dank Herbert Egold (oder Egoldt, Egolt?) zu einer LP kamen. Schnauzer-Herb (vor einiger Zeit verstorben) veröffentlichte anfangs Punkplatten aus Deutschland, später Finnengeböller (Appendix, Riistetyt und auch die göttlichen Terveet Kädet) und dann ab 1984 Nazikram der Marke Skrewdriver und Störkraft. Auch die erste Böhse Onkelz LP kam auf dem Label aus Brühl raus. Die COP Scheibe „Ever Alone“ kam auf dem ROR-Unterlabel Erazerhead Records raus und zwar 1985, ob und was die Bandmitglieder von den Machenschaften Herberts zum Thema Faschomusik wussten, bleibt unklar. Die Original LP und das Bootleg in buntem Vinyl gibt es ab&zu bei Ebay. Ich hab natürlich beide, haha! Die Platte bietet die bekannten Rock-O-Rama Zutaten: Schlechtes Tätowierer-Cover, seltsame Rechtschreibung und Nummerierung der Lieder, wohlmöglich einen Makaken als Mixer im Studio und einen schönen Schnauzer :) (leider aber auch in mega schlechter Fotoqualität):

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Riegel No. 2

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Die Strassenjungs aus Frankfurt am Main präsentieren sich noch im Schick des 70er Bluesrockers, garniert mit Village People-Accessoires. Ob Rauschebart, Schnauzer und lange Haare, Irokese mit Vokuhila und Riegel, alles war damals möglich. Unvergesslich sind auch die lyrischen Ergüsse ihrer ersten „Kult“-LP Dauerlutscher, die wegen ihrer Anzüglichkeit gar auf dem Index landete. Frankfurter Bahnhofsviertel-Romantik:
„Wir sind voll auf einer Welle, wir machens auf die Schnelle. Ich fühl mich wie ein Keiler, du machst mich immer geiler.“ oder „Birgit O., nie vergess ich deinen Po.“ Böse Böse.

Ab in die Sünde, ab nach Warnemünde…



Die Zonen-NDW Band Juckreiz singt ihren Sommerhit „FKK“. Der Bassist entzückt durch einen schönen Bart und man beachte den Schlagzeuger in der Minute 1:19. Sängerin erinnert an Jawoll.

Riegel No. 1

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Das Kommando „Balkanriegel“ trumpht mit zwei Fotos des Lustfinger-Drummers Dutto auf. Fönfrisur und Riegel waren Standartausrüstung bei den Karnevalspunkbands der späten 80er. Schön auch die Brustbehaarung mit Kreuzerl.




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